Meine Yogageschichte

Angefangen hat Alles mit dem Geburtstagswunsch meiner Frau: "Komm doch mal zum Yoga. Wird Dir gefallen." Wohlgemerkt, es war Ihr Geburtstag und nicht meiner. Bis zu dem Zeitpunkt hat sich mein Leben so ziemlich 
ausschliesslich um meine Arbeit gedreht. 60 Stunden Woche als normal angesehn, selbst am Abend und Wochenends 
mit den Gedanken bei der Arbeit. Alles andere wurde vernachlässigt. Freunde haben sich so langsam verabschiedet und
ich hab nix mitbekommen. War ja beschäftigt. Drei Länder in einer Woche? Kein Thema. 100 emails am Tag? Gerne. 
Dafür bin ich ja da. Dazwischen Meetings, Projektabverfolgung, Telefonate, und und und. Das volle Programm. Kein 
Durchatmen, kein Spüren, nichts mehr. Die Quittung hab ich dafür auch mal bekommen. Hat aber nicht lange 
angehalten, dann war der alte Trott wieder da. 
  
Dann meine erste Yoga-Stunde. Im Grunde war es nicht meine erste Stunde, da ich schonmal mit war. Aber eben nur 
mit undnicht dabei. Diese nun erste richtige Yoga-Stunde hat alles auf den Kopf gestellt. Zugegeben: Mitgegangen bin 
ich ja nur, weil ich die Muckis meiner Frau gesehen habe. Ehm, könnte mir auch gut tun. In dieser Stunde bin ich 
aufgewacht und gleichzeitig eingetaucht. Ich war fasziniert, mein Kopf hat das erste Mal seit Jahren nicht an Arbeit 
gedacht. Die tollen Bewegungen rings um mich haben mich mitgenommen auf eine neue Reise. Auf die erste Stunde 
folgte die nächste Stunde, darauf die Nächste....Recht schnell war ich bei zwei, dreimal die Woche angelangt. Konnte 
einfach nicht genug bekommen. Hab viel auf Andere geschaut. Aber nie mit Neid, immer mit Freude zugeschaut, was 
mit einem Körper(!) alles machbar ist. Meinen Ehrgeiz kann ich auch so langsam runterfahren. Musste eben meine 
Grenzen finden und hab gelernt sie zu respektieren. Jetzt bekomm ich auf der Matte das rings-um-mich-herum nicht 
mehr wirklich mit. Versinke eher in mir. 
  
So nach und nach habe ich bemerkt, wie ich mich verändere. Hab wieder angefangen herzhaft zu lachen, Quatsch zu 
machen. Bin nicht mehr so agressiv und am drauf los marschieren. Höre wieder zu und weiss nicht alles besser. Sehe 
wieder eher das Schöne und Gute als das Problem. Nehme mir Zeit für dies und das und helfe, wenn mich jemand 
braucht. 
 
Vor allem aber habe ich mir wieder Zeit gegeben. Die Yoga-Stunden werden als Termine im Kalender hinterlegt - mit 
mindestens einer Stunde Puffer. Damit mir auch bloss nichts dazwischen kommt. Hat anfangs zu sehr viel Kopfschütteln
bei den Kollegen geführt. Mittlerweile fragen sie höflich an, ob denn gegen Abend auch noch ein Termin drin sei. Ein 
Nein - das kommt häufig vor - wird auch akzeptiert. Nur wirklich echte Probleme haben Vorrang. Die gibt es aber so gut
wie nie. 
 
Mittlerweile bin ich bei 4-5 Mal Yoga die Woche angelangt. Wenn ich beruflich unterwegs bin, dann ist auch meine Matte
im Gepäck. Eine Stunde am Abend geht immer und bringt mich wieder zurück auf die Erde. Selbst mein Chef 
respektiert bei gemeinsamen Reisen meine Yoga-Praxis. 
Arbeiten ist für mich nicht mehr das Wichtigste. Es ist wichtig, aber eben nicht mehr das Wichtigste. Ich bin immer noch
gut beschäftigt, aber Zeit zum Yoga nehme ich mir so oft es irgendwie geht. 
Ich geniesse das grosse Glück, mein Leben mit einer wunderbaren Frau zu verbringen. Sie hat mir mit Ihrem 
Geburtstagswunsch ein neues Leben aufgezeigt, welches ich gerne mit Ihr zusammen leben möchte. 
Die Reise hat eben erst angefangen. 
  

2008
Angefangen hat alles mit dem Geburtstagswunsch meiner Frau: "Komm doch mal zum Yoga. Wird Dir gefallen." Wohlgemerkt, es war Ihr Geburtstag und nicht meiner. Bis zu dem Zeitpunkt hat sich mein Leben so ziemlich ausschliesslich um meine Arbeit gedreht. 60 Stunden Woche als normal angesehn, selbst am Abend und Wochenends mit den Gedanken bei der Arbeit. Alles andere wurde vernachlässigt. Freunde haben sich so langsam verabschiedet und ich hab nix mitbekommen. War ja beschäftigt. Drei Länder in einer Woche? Kein Thema. 100 emails am Tag? Gerne. Dafür bin ich ja da. Dazwischen Meetings, Projektabverfolgung, Telefonate, und und und. Das volle Programm. Kein Durchatmen, kein Spüren, nichts mehr. Die Quittung hab ich dafür auch mal bekommen. Hat aber nicht lange angehalten, dann war der alte Trott wieder da.

Dann meine erste Yoga-Stunde. Im Grunde war es nicht meine erste Stunde, da ich schonmal mit war. Aber eben nur mit und nicht dabei. Diese nun erste richtige Yoga-Stunde hat alles auf den Kopf gestellt. Zugegeben: Mitgegangen bin ich ja nur, weil ich die Muckis meiner Frau gesehen habe. Ehm, könnte mir auch gut tun. In dieser Stunde bin ich aufgewacht und gleichzeitig eingetaucht. Ich war fasziniert, mein Kopf hat das erste Mal seit Jahren nicht an Arbeit gedacht. Die tollen Bewegungen rings um mich haben mich mitgenommen auf eine neue Reise. Auf die erste Stunde folgte die nächste Stunde, darauf die Nächste....Recht schnell war ich bei zwei, dreimal die Woche angelangt. Konnte einfach nicht genug bekommen. Hab viel auf Andere geschaut. Aber nie mit Neid, immer mit Freude zugeschaut, was mit einem Körper(!) alles machbar ist. Meinen Ehrgeiz kann ich auch so langsam runterfahren. Musste eben meine Grenzen finden und hab gelernt sie zu respektieren. Jetzt bekomm ich auf der Matte das rings-um-mich-herum nicht mehr wirklich mit. Versinke eher in mir.

So nach und nach habe ich bemerkt, wie ich mich verändere. Hab wieder angefangen herzhaft zu lachen, Quatsch zu machen. Bin nicht mehr so agressiv und am drauf los marschieren. Höre wieder zu und weiss nicht alles besser. Sehe wieder eher das Schöne und Gute als das Problem. Nehme mir Zeit für dies und das und helfe, wenn mich jemand braucht. 

Vor allem aber habe ich mir wieder Zeit gegeben. Die Yoga-Stunden werden als Termine im Kalender hinterlegt - mit mindestens einer Stunde Puffer. Damit mir auch bloss nichts dazwischen kommt. Hat anfangs zu sehr viel Kopfschütteln bei den Kollegen geführt. Mittlerweile fragen sie höflich an, ob denn gegen Abend auch noch ein Termin drin sei. Ein Nein - das kommt häufig vor - wird auch akzeptiert. Nur wirklich echte Probleme haben Vorrang. Die gibt es aber so gut wie nie.

Ich geniesse das grosse Glück, mein Leben mit einer wunderbaren Frau zu verbringen. Sie hat mir mit Ihrem Geburtstagswunsch ein neues Leben aufgezeigt, welches ich gerne mit Ihr zusammen leben möchte. Die Reise hat eben erst angefangen.   

2009
Ein Jahr geprägt vom Yoga-Einstieg. Viel Eifer und einige Verletzungen, die mich nicht vom Weg abgebracht haben. Ich musste lernen, mich selbst  zu respektieren und meine Grenzen realistisch einzuschätzen. Geholfen haben dabei sicher die unzähligen Workshops und Retreats des Jahres. Wir waren eigentlich ständig irgendwo anders auf und neben der Matte.

Mittlerweile bin ich bei 4-5 Mal Yoga die Woche angelangt. Wenn ich beruflich unterwegs bin, dann ist auch meine Matte im Gepäck. Eine Stunde am Abend geht immer und bringt mich wieder zurück auf die Erde. Selbst mein Chef respektiert bei gemeinsamen Reisen meine Yoga-Praxis.

Arbeiten ist für mich nicht mehr das Wichtigste. Es ist wichtig, aber eben nicht mehr das Wichtigste. Ich bin immer noch gut beschäftigt und Zeit zum Yoga nehme ich mir so oft es irgendwie geht.

2010
Mit den Anusara Immersions angefangen und mich mehr mit Yoga auch ausserhalb der Matte beschäftigt. Die Verletzungen werden auch Dank intensiver Anusara-Praxis weniger. Anusara wird mein prägender Stil, wobei ich auch zum Vinyasa, Prana-Flow und Ishta Yoga gehe. Ein Jahr des Ausprobierens....und des Handstands. Seit 01.01.2010 gibt es jeden Morgen erstmal drei Handstände zum wachwerden.

2011
Die weitere Anusara Ausbildung paussiert und mit dem Unterrichten angefangen. Im März kleine Gruppe in der Firma gegründet, die sich jeden Montag Abend zum Yoga trifft. Unglaublich tolle Bereicherung für mich und meine Yoga-Praxis. Freue mich über jede Stunde, die ich unterichten darf und damit das weiterzugeben, was mich so sehr erfüllt und bereichert. Mit jeder Unterichtsstunde wächst meine Bewunderung für alle Yogalehrer, die tagein und tagaus ihren Schülern Geschenke darreichen.

2012
Mal wieder ein Jahr vollgepackt mit Arbeit. Ich war geschäftlich 10 Wochen in Japan und konnte in der spärlichen freien Zeit auch dort Anusara Yoga (im Studio Yoggi) praktizieren. Hab zwar kein Wort verstanden, die Intension der Praxis jedoch immer irgendwie mitbekommen. Auch diese Erfahrung bringt mich näher zu Yoga und damit auch näher zu mir selbst. Mein Dank geht an meine Kollegin Jenisha Kshatriya, die mich in meiner Abwesenheit so toll Montag Abends vertreten hat.

Highlights des yogischen Jahres:

    • Fototermin bei meinem Freund Roland Schmitt (Das ist eine ganz wunderbare Geschichte, die ich bei Gelegenheit gerne mal erzähle). Das Ergebnis dieses tollen Tages könnt ihr hier in der Galerie sehen.
    • Abschluss des Anusara Teacher Trainings bei der wunderbaren Barbra Noh und einer tollen Gruppe sehr inspirierender Menschen, die diesen wichtigen Abschnitt begleitet haben.
    • 3.333 Handstände

Die Geschichte der beiden Wölfe wird mich noch einige Zeit begleiten.

2013
Ein eher ruhiges Jahr mit einigen spannenden Ereignissen im privaten Umfeld und recht vollgepackt mit Arbeit in Europa. Konnte meine Yogaklassen trotzdem fast immer halten und würde gerne mehr unterrichten. Mal sehen, was sich 2014 so ergeben wird.Lachend

Highlights des yogischen Jahres:

  • Asssistenz bei den Anusara® Immersion von Barbra Noh im Münchner AirYoga
  • Workshops mit Barbra Noh, Josh Summers und Marc Holzmann
  • Anusara-Inspired Yoga-Lehrer